Sportflinten im Schießsport Online Shop

Im Sportflinten Shop von Frankonia können Sportschützen Flinten kaufen oder auch bequem auf Rechnung bestellen. Suchen Sie Präzisions-Matchflinten und professionelles Schießsport Zubehör? Im Frankonia Onlineshop für Schützenbedarf finden Sie Sportflinten von Top Marken wie Antonio Zoli, Beretta, Blaser, Krieghoff, Mercury, Sabatti und Scirocco in den Kalibern 12/70, 12/76 und 20/76 in Rechts- bzw. Linksausführung für Wettkampf und Training.

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Beretta 682 Gold E Trap
(Art.-Nr.: 71225)
Alternativen und Nachfolger-Modelle finden Sie unten!

Sportflinten

Beratung und häufig gestellte Fragen
  1. Was ist eine Sportflinte?

    Wenn von Sportflinten gesprochen wird, sind meist Bockdoppelflinten gemeint, die eine für das sportliche Schießen optimierte Ausstattung besitzen. So gibt es verschiedene Schaftformen, wie z.B. den Trap-, Skeet- oder Sporting-Schaft. Einige Modelle verfügen über einen in der Höhe verstellbaren Schaftrücken, mit dem der Schaft an den individuellen Anschlag des Schützen angepasst werden kann. Sportflinten verfügen zudem über breitere Laufschienen und sind in aller Regel mit Wechselchokes und Stahlschrotbeschuss ausgestattet. Lange Läufe verleihen diesen Flinten ein besseres Schwungverhalten, deshalb sind die Laufbündel meist 76 cm oder 81 cm lang. Nur bei Skeetflinten werden kürzere Läufe bevorzugt. Zur besseren Wärmeableitung sind Laufschiene und Laufverbindungsschiene ventiliert.

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  2. Wozu werden Flinten beim sportlichen Schießen verwendet?

    Neben den olympischen Flintendisziplinen wie Skeet, Trap und Doppeltrap findet das Jagdparcours-Schießen bzw. Sporting-Schießen immer mehr Anhänger. Außerdem gibt es sogenannte dynamische Flintendisziplinen, bei denen mit Selbstladeflinten und Vorderschaft-Repetierflinten (Pump-Guns) geschossen wird, oft auch mit Flintenlaufgeschossen (FLG).
  3. Was ist eine Bockdoppelflinte?

    Eine Bockdoppelflinte ist ein Schrotgewehr mit zwei übereinander liegenden Läufen. Die Bockdoppelflinte wird auch als Bockflinte bezeichnet, weil „Doppel“ bereits in „Bock“ enthalten ist und die Bezeichnung „Bockdoppelflinte“ demzufolge ein „Weißer Schimmel“ ist.
  4. Was ist eine Selbstladeflinte?

    Eine Selbstladeflinte ist eine Flinte, die nach dem Schuss automatisch die leere Hülse auswirft und eine neue Patrone aus dem Magazin in das Patronenlager führt.
  5. Ist eine Selbstladeflinte eine automatische Waffe?

    Nein. Eine Selbstladeflinte ist nur eine halbautomatische Waffe. Nach jedem abgegebenen Schuss muss der Abzug erneut betätigt werden.
  6. Welche Schrotgewehre gibt es neben Bockdoppelflinten, Doppelflinten und Selbstladeflinten noch?

    Einläufige Flinten, Repetierflinten und Vorderschaft-Repetierflinten (Pump-Action).
  7. Wie zielt man mit einer Flinte?

    Flinten verfügen nicht wie die meisten Büchsen über eine offene Visierung mit Kimme und Korn. Nur einige Selbstladeflinten für das sportliche Schießen sind damit ausgestattet. Stattdessen erfolgt der Zielvorgang bei den meisten Flinten über Laufschiene und Korn. Der Anschlag ist richtig, wenn das Korn auf das Ziel zeigt und die Laufschiene nicht sichtbar ist.
    Flinten sind für das Schießen auf bewegliche Ziele ausgerichtet. Da das Zielobjekt meist plötzlich und unerwartet auftaucht, kommt dem schnellen, intuitiven Anschlag eine große Bedeutung zu.
  8. Welche einfachen Zielhilfsmittel können bei schlechten Lichtverhältnissen und zur schnellen Zielerfassung hilfreich sein?

    Eine schnelle Zielerfassung wird durch das Easy-Hit ermöglicht. Der etwa 9 cm lange Fiberglasstab besitzt eine starke Lichtbündelungsfähigkeit und wird auf dem vordersten Bereich der Laufschiene befestigt.
  9. Wo ist bei Flinten die Sicherung?

    Die Sicherung liegt bei Flinten meist auf dem Kolbenhals, bei einigen Modellen auch im Abzugsbügel.
  10. Wann ist eine Flinte entsichert?

    Eine Flinte ist entsichert, wenn der Schieber nach vorne geschoben ist; bei Selbstladeflinten und Vorderschaft-Repetierflinten wenn der Sicherungsknopf im Abzugsbügel links steht.
  11. Wie wurden die Durchmesser der Schrotkaliber festgelegt?

    Die Ausgangsgröße bei Festlegung der Schrotkaliber war ein englisches Pfund = 453,6 g. Werden aus 453,6 g Blei 12 gleichgroße Kugeln geformt, so hat eine solche Kugel den Durchmesser des Kalibers 12 (18,2 mm). Fertigt man aus einem englischen Pfund 16 bzw. 20 Kugeln, so werden diese natürlich kleiner sein. Der Durchmesser der Kugeln ergibt dann Kaliber 16 bzw. 20. Je mehr Kugeln, desto größer die Kaliberbezeichnung und desto kleiner das Kaliber.
  12. Was bedeutet Kaliber 12/65, 12/70, 12/76 Magnum bzw. 12/89 Magnum bei einer Flinte?

    Die Läufe haben das Kaliber 12 mit einem 65, 70, 76 bzw. 89 cm langen Patronenlager.
  13. Darf man aus dem Lauf von Sportflinten mit 65 mm langem Patronenlager eine Schrotpatrone mit 70 mm Hülsenlänge verschießen?

    Nein. Eine Laufsprengung kann die Folge sein, da sich die zu lange Hülse beim Abschuss in den Übergangskonus legt, den Lauf verengt und dadurch ein Überdruck im Patronenlager entsteht.
  14. Lässt sich in ein 65 mm langes Patronenlager eine Schrotpatrone mit 70 mm Hülsenlänge laden?

    Ja, denn die Patrone ist im gebördelten, d.h. im noch geladenen Zustand ja ca. 5 mm kürzer als die verschossene Hülse und passt daher prinzipiell in das 65 mm lange Patronenlager. Beim Abfeuern der Patrone besteht aber die Gefahr einer Laufsprengung, da sich die zu lange Hülse in den Übergangskonus legt und dadurch zu einem erhöhten Gasdruck im Patronenlager führt.
  15. Was ist ein Ejektor?

    Ein Ejektor ist die automatische Hülsenauswurfeinrichtung bei Kipplaufwaffen (Auswerfer). Der Ejektor tritt beim Abkippen der Läufe nach Schussabgabe in Funktion, indem er die leeren Hülsen nach hinten herauswirft. Er wirkt also nur auf die Hülse des abgeschossenen Laufes ein.
  16. Woran erkennt man, ob die Waffe einen Ejektor hat?

    Bei Abkippen der Läufe erkennt man den Ejektor anhand der geteilten Auszieher.
  17. Welches sind die bekanntesten Ejektor-Bauarten?

    Die bekanntesten Ejektor-Arten sind der Holland & Holland-Ejektor und der Schraubenfeder-Ejektor.
  18. Wie funktioniert der Holland & Holland Ejektor?

    Der Holland & Holland Ejektor hat im Vorderschaft unter Federdruck stehende Schlagstücke. Beim Abkippen der Läufe wird das Ejektorschlagstück des abgeschossenen Laufes vom dazugehörigen Spannhebel ausgelöst und schlägt gegen den Auszieher.
  19. Wie funktioniert der Schraubenfeder-Ejektor?

    Beim Schraubenfeder-Ejektor stehen die Auszieher unter Federdruck. Beim Abkippen der Läufe wird der Auszieher des abgeschossenen Laufes von dem dazugehörigen Spannhebel aus der Raste gehoben und nach hinten geschnellt.
  20. Was ist der Vorteil von Flinten mit Ejektoren?

    Der Vorteil von Flinten mit Ejektor ist, dass das händische Herausnehmen der leeren Hülsen entfällt. Der Schütze kann dadurch schneller nachladen.
  21. Was versteht man beim Schrotschuss unter dem Begriff „Deckung“?

    Unter Deckung versteht man die mehr oder weniger gleichmäßige Verteilung und Anzahl der Schrotkörner auf ein Ziel bestimmter Größe in einer bestimmten Entfernung, also z.B. auf die 16-Felder-Scheibe mit 75 cm Durchmesser auf 35 m Entfernung.
  22. Wodurch entscheidet sich, ob die Schrotgarbe einer Flinte eng zusammen hält oder weit streut?

    Die Streuung der Schrotgarbe wird durch entsprechende Mündungsverengungen (Bohrungen) der Flintenläufe beeinflusst. Außerdem gibt es noch spezielle Patronen, die aufgrund ihrer Konstruktion mehr (Streupatronen) oder weniger streuen.
  23. Was ist ein Choke bei Flinten?

    Als Choke, Chokebohrung oder Würgebohrung wird bei Flinten die Verengung der Schrotläufe im Mündungsbereich bezeichnet. Der Choke bewirkt ein besseres Zusammenhalten der Schrotgarbe beim Verlassen des Laufes und dadurch eine bessere Deckung bei gleichzeitiger Vergrößerung der wirksamen Schussentfernung.
  24. Welche Chokebohrungen bei Flinten gibt es?

    Die gebräuchlichsten Choke-Bohrungen sind: Zylinder, Skeet, 1/4 (improved cylinder), 1/2 (modified), 3/4 (improved modified), 1/1 (full).
  25. Warum haben die beiden Läufe einer doppelläufigen Flinte meist verschiedene Chokebohrungen?

    Durch verschiedene Chokebohrungen bei einer doppelläufigen Flinte wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Wurfscheibe beim zweiten Schuss schon weiter vom Schützen entfernt ist. Der zweite Schuss verlangt deshalb eine engere Chokebohrung, um auf weitere Distanz noch ausreichend Deckung zu bieten. Nur beim Skeet-Schießen haben beide Läufe die gleiche Chokebohrung, da beide Wurftauben auf ähnliche Entfernung geschossen werden.
  26. Was sind Wechselchokes?

    Wechselchokes sind mit einfachen Werkzeugen austauschbare Mündungseinsätze verschiedener Chokebohrung.
  27. Was ist der Vorteil von Wechselchokes?

    Eine Flinte mit Wechselchokes kann universell verwendet werden. Denn das einfache Wechseln der Chokebohrung ermöglicht es, die Flinte sowohl auf kurze Entfernungen, wie z.B. beim Skeet-Schießen, als auch auf weite Schussentfernungen einzusetzen, wie z.B. beim Trapschießen.
  28. Was sind die gängigsten Verschlüsse bei Kipplaufwaffen?

    Die gebräuchlichsten Verschlüsse bei Kipplaufwaffen sind Greener-Verschluss, Kersten-Verschluss, Purdey-Verschluss und Laufhakenverriegelung.
  29. Was sind die Hauptmerkmale von Kipplaufwaffen-Verschlüssen?

    Die gängigsten Verschlüsse von Kipplaufwaffen kennzeichnen sich durch folgende Merkmale:

    • Greener-Verschluss: verlängerte Laufschiene mit Querriegel
    • Kersten-Verschluss: 2 Lauffortsätze mit Querriegel
    • Purdey-Verschluss: Purdey-Nase oberhalb des Ausziehers
    • Laufhakenverriegelung: starke Keilverriegelung, die in die Laufhaken eingreifen

  30. Welche Schlosssysteme werden bei Selbstspanner-Kipplaufwaffen verwendet?

    Bei Selbstspanner-Kipplaufwaffen sind das Blitz-, das Anson & Deeley-System sowie Seitenschloss-Systeme gebräuchlich.
  31. Wie unterscheiden sich Blitz- und Anson & Deeley-System?

    Beim Blitz-System sind die Schlossteile auf dem Schlossblech montiert. Beim Anson & Deeley-System sind die Schlossteile vorne im Systemkasten untergebracht. Die Bauart des Anson & Deeley-Systems ist daher kürzer.
  32. Was ist ein Seitenschloss-System?

    Ein Seitenschloss-System ist eine Schlosskonstruktion, bei der die Schlossteile auf der Innenseite der Seitenplatte montiert sind.
  33. Welche Vorteile hat das Seitenschloss gegenüber anderen Schlossarten?

    Der Hauptvorteil von Seitenschlossen ist, dass sie zum Reinigen leicht herausgenommen werden können. Die Abzüge können leichter stehen und sind trotzdem sicher.
  34. Was ist der Vorteil von Bockdoppel- bzw. Doppelflinten mit Einabzug?

    Der Vorteil des Einabzugs bei Bockdoppel- bzw. Doppelflinten ist, dass das Zurückgreifen entfällt. Der zweite Schuss kann dadurch schneller erfolgen.
  35. Wie ist die Schussfolge beim nicht-umschaltbaren Einabzug?

    Die Schussfolge beim nicht-umschaltbaren Einabzug lautet:

    • Bockdoppelflinte: unten – oben
    • Doppelflinte: rechts – links

  36. Welchen Vorteil bietet der umschaltbare Einabzug?

    Der Vorteil des umschaltbaren Einabzugs ist, dass die Schussfolge bei Bedarf geändert werden kann. Dies ist von Vorteil bei verschieden gebohrten Läufen oder bei Verwendung verschiedener Patronensorten.
  37. Gibt es noch andere Arten des Einabzugs?

    Ja, es gibt noch andere Einabzugsarten, z.B.

    • vorderer Abzug als Einabzug für beide Läufe
      hinterer Abzug nur für den linken bzw. oberen Lauf
    • vorderer Abzug unten – oben
      hinterer Abzug oben – unten
    • vorderer Abzug für oberen Lauf
      hinterer Abzug für beide Läufe unten – oben

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