Ein Damastmesser entsteht. Teil 2

Im ersten Teil zeigte ich ihnen, wie aus einzelnen Lagen Stahl ein einziges Stück wurde. Diese sogenannte Schiene wurde in einem speziellen Ofen (Härteofen) „geglüht“ damit diese weich wird. Ist das Material weich, lässt es sich einfacher weiter bearbeiten. Die Schiene wurde nach dem Weichglühen flach geschliffen, um sie so schön parallel auf eine Dicke von ca. 4mm zu bekommen.

Aus dieser Schiene mache ich nun ein Messer mit einem sogenannten FlachErl. Es gibt da zwei Arten. Der eben genannte FlachErl, sowie der SteckErl. Bei dem Flacherl werden die Griffschalen rechts und links auf die flache Schiene angebracht. Bei dem SteckErl umschließt die Griffschale den Griff komplett. Man kann den SteckErl wie den Griff einer Feile oder den eines Stecheisens sehen.

Die blanke Schiene wird nun mit einen Lack versehen, damit man den Anriss besser erkennen kann. Mit einer Schablone wird die Kontur auf den Rohling aufgebracht. Hier muss ich leider ein wenig von der geplanten Kontur abweichen, da ich die Schiene nicht breit genug gefertigt habe.

 

 

Weiter geht es im dritten Teil. Dort sehen sie dann, wie das Messer fertig aus sieht.

 

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