Fährten und mehr: Schwarzwildjagd im Winter

Die derzeitige Schneeverhältnisse bieten vielerorts Gelegenheit, diverse Wildfährten zu lesen. Für den Jäger eine sehr interessante Zeit, insbesondere was das Schwarzwild betrifft. So eröffnen sich zum Beispiel Möglichkeiten zum Kreisen: Der Jäger läuft seine Dickung ab und schaut, ob Schwarzwild rein oder raus gewechselt ist. Im Schnee sind diese Fährten sehr gut zu erkennen. Deuten die Fährten daraufhin, dass sich Schwarzwild in der Dickung befindet, wird die diese mit einigen Jägern abgestellt.

 

Eine weitere Art der Bejagung von Schwarzwild ist die klassische Drückjagd. Hierbei wird ein großes Waldgebiet mit vielen Jägern und Treibern bejagt. Wichtig ist, dass die verwendete Hundemeute gut ausgebildet ist. Nur mit professionellen Hunden ist eine waidgerechte Jagd sichergestellt.

Ist man allein unterwegs, eignet sich die Pirsch oder Ansitzjagd (Tipps zur Ansitz im Winter im Beitrag Der Kälte trotzen: Was den Jäger im Winter wirklich warmhält“ ). Aufgrund dessen, dass das Schwarzwild meist in der Dämmerung aktiv wird, können auch Nachtsichtgeräte angebracht sein.

Auf dem Markt gibt es auch verschiedene Lockmittel, z. B. Rotwürmer, oder auch Instrumente, wie die Abbildung eines zeigt. Vielleicht haben Sie selbst schon Erfahrungen mit Lockern gemacht und können uns davon berichten.

 Mit welcher Jagdart haben Sie die besten Erfolge erzielt?
Wie groß sind die Schwarzwildstrecken bei Ihnen in diesem Jahr?
Beeinflussen die hohen Wildschäden Ihre Jagdgewohnheiten?

Wir freuen uns auf Ihre Meinungen zum Thema Schwarzwildjagd!

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