Frankonias Jungjägertagebuch (15) – die Motivation geht flöten

Es geht dem Endspurt zu. Noch rund 3 Monate und dann sind die Prüfungen vor der Tür. Eigentlich müsste ich mich freuen und viel lernen. Doch im Moment fällt es mir richtig schwer, mich zwei mal die Woche in den Unterricht zu begeben. Nicht das dieser langweilig wäre, denn es macht ja Spaß wenn man erst einmal drin sitzt, doch das Aufrappeln aus der warmen Stube…

Da frage ich mich manchmal ob es nicht einfacher gewesen wären eine Jagdschule zu besuchen? Drei Wochen Urlaub, sich total abgeseilt und es am Stück durchgezogen.  Gut ein Jahr ist doch ganz schön lang. Dafür hat man aber Zeit noch viel in der Praxis zu lernen, bzw. mit zu bekommen. Denn das ist der Riesen Vorteil eines Vereins. Man bekommt Anschluss, einen Jagdprinz und viel nebenbei gezeigt. Doch alle Systeme sind gleich. Man hat nach bestandener Prüfung zwar seinen Schein, doch ein Jäger ist man noch lange nicht.

Also fange ich mal mit lernen, lernen und lernen an.

 

5 Antworten

  1. Hallo Dirk, wirklich Hut ab an all diejenigen, die eine „richtige“ Jägerausbildung absolvieren! 3 Wochenkurse sind Auswendigpauken a la Nürnberger Trichter, hat mit dem Verstehen und Verarbeiten der Materie nicht viel zu tun. Dazu brauchts schon die Anleitung in der Praxis so wie ihr das handhabt. Also, den Schlußspurt packst auf jeden Fall!

  2. Hi Thomas,

    danke für Deine Worte. Hoffe das ich es auch gebacken bekomme.
    Falls wir uns mal treffen sollten, dann gebe ich Dir einen aus 😉

  3. Hallo Dirk, wenn ich mal wieder in der Süd-Hessischen Heimat bin, sag ich dir Bescheid, dann geben wir uns gegenseitig nen Jägermeister aus!

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