Frankonias Jungjägertagebuch (16) – laufender Keiler

Am Samstag stand wieder Schießen auf dem Programm. Neben der üblichen Flinten-Hasen Kombi, ging es diesmal an den laufenden Keiler. Bin ich froh das wir diesen nicht in der Prüfung schießen müssen. Während die Flinte mir gar keine Probleme bereitet und die Büchse auf 100m zwar immer passt, aber verbesserungswürdig ist, stellt der laufende Keiler eine größere Hürde dar.

Da kommt die Scheibe von links aus dem Bunker,  ca. auf die Höhe des Tellers anhalten,  mitschwingen und der Schuss bricht. Nach drei Schuss geht man die 65m nach vorne zur Wutz, um zu sehen wo die Treffer liegen. Was soll ich sagen? Wenn einer von den drei Schuss überhaupt auf der Scheibe zu finden war. Kommende Woche gibt es wieder den Keiler. Mal schauen wie lange es dauert bis ich meine fünf Treffer geschafft habe.

Hier kommt es mir wieder vor, das bei dieser Art von Schießen, der Schaft, wie beim Flintenschießen, passen muss. Für mich heißt das aber auch, das ich später so auf keine Drückjagd gehen werde.

 

5 Antworten

  1. Ja, wir in Hessen müssen den „laufenden Keiler“ nur nachweisen. Geschossen, in der Prüfung, wird Kipphase, Reh angestrichen auf 100m und Sau aufgelegt auf 100m.

  2. Wir in NRW müssen den Laufenden Keiler in der Prüfung beschießen ,das ist auch gut so sollten wir mal den Jagdschein haben können wir es schon,im gegensatz zu alten erfahrenen Jägern. PS. bin 62 und mache noch den Jagdschein!!!!

  3. Ich muss auch sagen, das es mir mit dem „laufenden Keiler“ sinnvoller vorkommt, bzw. praxisnaher ist, da ein Drückjagd mit Sau-Kontakt mir wahrscheinlicher vorkommt als mit der Büchse auf Hase.

    Auf der anderen Seite bin ich aber auch froh das der „laufenden Keiler“ nicht dran kommt, da er schwerer ist.

    Aber wie oben schon geschrieben, werde ich vor meiner ersten Drückjagd fleißig den „laufenden Keiler“ üben.

    @Erich Pyka: Hut ab! Auch im Frühjahr Prüfung?

  4. Moin zusammen. Wir in BW müssen den „laufenden Keiler“ auch in der Prüfung schießen. Am Anfang ging es mir wie im Tagebuch beschrieben auch. Da war nichts auf der Scheibe. Aufgrund von Corona hatten wir dann irgendwo das Glück die Schießausbildung in 6 Wochen komprimiert nach all der Theorie zu machen und siehe da: Die Sau liegt 🙂

    Selbst als erfahrener Sportschütze konnte ich mir anfangs nicht erklären warum ich den Keiler nicht getroffen hatte. Im Nachhinein war es klar:
    – Anschlag falsch. Hand am Vorderschaft zieht die Waffe in die Schulter nicht die Hand am Pistolengriff.
    – Zu viel Nachdenken….

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