Im Oktober ist Auftakt der Hasenjagd!

Jetzt im Oktober hat wieder die Jagdzeit auf Hasen begonnen.

Hasen werden in Treibjagden erlegt, wobei zwei verschiedene Varianten üblich sind. Bei kleineren Treibjagden werden böhmische Streife bevorzugt, bei denen die Jäger in einer Linie bzw. in U-Form über das Feld laufen. Größere Jagdgruppen ab ca. 30 Jägern führen dagegen zumeist Kesseljagden durch, wobei die Jäger einen großen Kreis bilden und langsam aufeinander zulaufen. Geschossen wird dabei mit Schrotgrößen von 3 – 3,5 mm.

Bis Ende Dezember dauert die Hasen-Jagdsaison noch. Waren Sie auch schon bei einer Jagd dabei oder haben Sie noch vor, an einer Jagd teilzunehmen? Wir freuen uns auf Ihre Tricks und Tipps zu diesem Thema, beispielsweise zu einem hilfreichen Ausrüstungsgegenstand.

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6 Antworten

  1. Wie alles im Leben hat auch die Erkenntnis des Herrn Schuster zwei Seiten. Er findet es schön wenn er keine Hasenwagen mehr sehen muß.Doch die Kehrseite dieser Betrachtung bedeutet doch auch, dass es immer weniger Hasen gibt und wenn Herr Schuster keine Hasenwagen mehr sieht, wird er wohl auch keine Hasen mehr sehen. Was wäre das für eine Flur ganz ohne Hasen? Leider gibt es immer noch liebe Mitmenschen welche glauben, dass die Jägerschaft daran die Schuld trägt. Glauben Sie mir Herr Schuster, ich habe es mehrfach erlebt dass ich hinter dem Schlepper mit der Egge (im Frühjahr) mehr Junghasen verendet gefunden habe als auf der selben Fläche jemals von Jägerhand erlegt wurden. Aber nicht nur unsere Landwirtschaft ist der alleinige Verursacher, denken Sie auch an unseren Straßenverkehr und all die vielen anderen Faktoren. Also wenn wir mal keine Hasenwagen mehr sehen, dann gibt es möglicherweise auch keine Hasen mehr. Was ist schlimmer? Ich freue mich über jeden Feldhasen auf Acker und Wiese und wünsche mir, dass ich mich noch lange an den netten Mümmelmännern erfreuen kann und wenn ich dann ab und an auch mal einen Hasenwagen sehe, ist dies für mich ein Zeichen, dass es sie doch noch gibt. Wie gesagt, auch der Hasenwagen hat noch eine zweite Seite. Es kommt halt auf den Betrachter und seinen Standpunkt an von welchem er die Sache begutachtet.
    Mit freundlichen Grüßen
    H-J.Miller

  2. Hallo Herr Miller,
    ich denke auch, dass Herr Schuster sich eher gefreut hat, dass auf dem Bild ein Hasenwagen zu sehen war und nicht, dass er es schön findet, dass man sie nur noch selten sieht.
    Trotzdem vielen Dank, dass Sie noch einmal für das Thema sensibilisiert haben! Denn der Feldhase ist bekanntermaßen in vielen Teilen Europas sehr gefährdet. Hauptsächlich werden, wie Sie auch sagten, die Landwirtschaft (Pestizide, Dünger, Maschinen) und das immer dichter werdende Straßennetz und folglich eingeschränkter Lebensraum für den Feldhasen, dafür verantwortlich gemacht. Aber natürlich sollte auch dementsprechend verantwortungsvoll gejagt werden.

  3. Ich glaube ich wurde mißverstanden, wenn ich den Kommentar von Herrn Miller lese. Mit meiner Aussage wollte ich eigentlich nur meine Begeisterung für solch einen Hasenwagen kundtun. Das dies mittlerweile nicht mehr häufig vorkommt, das es solche Hasenstrecken gibt. Das „sehr schön“ sollte nur nochmal verdeutlichen wie sehr mir doch dieses beeindruckende Bild gefällt :-)) Aber der Grover hat es ja schon vermutet…und lag völlig richtig. Kann mich dem Kommentar vom „Jäger“ hier im Blog nur anschließen, war auch in den letzten Wochen auf Hasenjagden mit Strecken 112 und 89 Hasen.

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