IWA 2016: Hagopur Duftzaun

Prokuristin Sabine Becker mit dem neuen Hagopur Duftzaun
Prokuristin Sabine Becker mit dem neuen Hagopur Duftzaun

Der Duftzaun von Hagopur wurde seinerzeit in Zusammenarbeit mit dem ADAC entwickelt und hat sich seit vielen Jahren bei der Vermeidung von Wildunfällen in der Praxis bewährt. Viele Jäger, die vor der Entscheidung standen, auf welche Weise sie die Straßen in ihrem Revier absichern, wurden jedoch von dem relativ hohen Preis von über 220 Euro abgeschreckt. Jetzt bietet Hagopur ein preisgünstiges Duftzaun-Komplettpaket an, das ab April 2016 für einen erschwinglichen Preis von nur 64,95 Euro auf den Markt kommt. 

Es beinhaltet 2 Dosen Duftkonzentrat und 1 Dose Schaum-Depot. Zum Ausbringen des Schaums wird keine Pistole benötigt, sondern es kann einfach der beigefügten Adapter verwendet werden. Mit dem Inhalt des neuen Hagopur Wildzauns können für eine Dauer von 2 Jahren die Unfallschwerpunkte an 1 km Straßenverlauf abgesichert werden.

Hagopur Duftzaun
Einsatzbereites Duftzaun-Set für nur 64,95 Euro

Wie funktioniert der Hagopur-Duftzaun?

Der Duftzaun lässt sich durch Anbringen von Schaumdepots entlang der gefährdeten Straßen oder Straßenabschnitte (Unfallschwerpunkte) an Pflöcken, Straßenbegrenzungen, Bäumen etc. einfach aufbauen. Das einmal ausgebrachte Schaumdepot hält der Witterung bis zu 5 Jahren stand. Durch Einwirken der UV-Strahlung öffnen sich die im Schaum enthaltenen, feinen Poren, die den Duft – eine Komposition aus Geruchsbestandteilen von Wolf, Luchs, Bär und Mensch – freisetzen. Zur Erhaltung der Wirksamkeit werden die Schaumdepots mindestens zweimal im Jahr mit Konzentrat nachgeimpft. Die sensibilisierende Wirkungsweise des Duftzauns beruht aus dem Duftcocktail, Straßenlärm und Bewegung der Fahrzeuge.

In Deutschland sind bereits über 30.000 km Straße mit Duftzaun ausgestattet worden; die Bilanz ist eine Wildunfallreduzierung von durchschnittlich 76% – in vielen, nachgewiesenen Einzelfällen sogar bis zu 100%. Der Hagopur Duftzaun wird in Deutschland schon seit 1990 eingesetzt und ist an vielen Straßenabschnitten als Wildunfallreduzierungsmaßnahme nicht mehr wegzudenken. Inzwischen wird dieses System auch in Österreich, der Schweiz, in Spanien und Tschechien mit gleichem Erfolg an zahlreichen Straßen angewendet.

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