Jetzt Drohnenförderung beantragen

Ab sofort können bis zum 1. September 2022 wieder Förderanträge gestellt werden für den Kauf von Drohnen zur Kitzrettung. Der Fördertopf übernimmt 60 Prozent des Kaufpreises, jedoch maximal 4.000 Euro pro Drohne. Je Antragsteller werden maximal zwei Drohnen gefördert.

60% des Kaufpreises werden übernommen

Durch den Einsatz von Drohnen mit geeigneten Wärmebildkameras steht eine effiziente Technik zur Verfügung, um Wildtiere und vor allem Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren. Aus diesem Grund hat sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auch in diesem Jahr dazu entschlossen, die Anschaffung solcher Drohnen für einen festgelegten Kreis von Anwendern mit einem Volumen von 3 Millionen Euro zu fördern.

Wer kann die Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind Kreisjagdvereine e.V. und Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.) oder in der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KöR) und eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, die laut ihrer Vereinssatzung hauptsächlich in der Wildtierrettung, insbesondere in der Rehkitzrettung, tätig sind. Jagdgenossenschaften sind nicht antragsberechtigt.

Vereine in Gründung beziehungsweise Vereine ohne Eintragung im amtlichen Vereinsregister sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Welche Drohnen werden gefördert?

Gefördert werden eine oder maximal zwei flugbereite Drohnen mit Wärmebildkamera und Echtbildkamera pro berechtigtem Antragsteller.

Die Drohne hat mindestens die folgenden technischen Mindestvoraussetzungen zu erfüllen:

• Echtbildkamera mit integrierter/ kompatibler Wärmebildkamera
• Mindestflugzeit 20 Minuten
• Home Return Funktion

Die Förderrichtlinie macht keine Einschränkungen bezüglich der Förderfähigkeit von Zusatzkosten für die Anschaffung von zusätzlichem Equipment wie weitere Akkus, Propeller, Kabel, Ladegeräte, Transportbehälter.

Deshalb empfehlen wir die Waidgerechte Jagd Drohne DJI Mavic 2 Enterprise Advanced, die gleich mit 4 Flugakkus ausgeliefert wird. Da die Flugzeit mit einem Akku ca. 20 Minuten beträgt, ist diese Anzahl an Akkus für eine effektive Suche absolut notwendig.

Achtung: Drohnen, die vor der Antragstellung und Eingangsbestätigung erworben wurden, werden nicht zur Förderung zugelassen!

Wo wird die Förderung beantragt?

Das zweistufige Antragsverfahren, bei dem jeder Teilnehmer bis zu zwei Anträge auf Förderung stellen kann, ist online möglich. Auf Anfrage können Anträge auch postalisch übermittelt werden.

Erste Stufe: Interessensbekundung an der Teilnahme am Förderprogramm

Eine Unterschrift ist nicht erforderlich.

Hier können Sie bis einschließlich 1. September 2022 einen Antrag stellen

Zweite Stufe: Antrag auf Auszahlung der Förderung

Eine Bearbeitung der Auszahlung erfolgt nur mit einer Eingangsbestätigung der ersten Stufe und Vorlage aller erforderlichen Dokumente. Für diesen Antrag ist eine Unterschrift zwingend erforderlich. Entweder per nPA Verfahren (Authentifizierung durch den elektronischen Personalausweis), oder handschriftlich auf dem vollständigen Antragsformular.

Die Auszahlung können Sie bis einschließlich dem 30. September 2022 beantragen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Richtlinie zur Rehkitzrettung und den FAQs des BMEL

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