Wissen Sie, wer so alles durch Ihr Revier schleicht?

Nicht immer kann man persönlich im Revier sein und so verpasst man zwangsläufig auch einige der Besucher von Kirrungen, Salzlecken oder Suhlen.

Als unsichtbarer Jagdaufseher können Wildkameras bei der Beobachtung helfen. Diese werden durch die Bewegung des vorbeiziehenden Wildes ausgelöst und dokumentieren so, welche Wildarten zu welcher Uhrzeit unterwegs sind. Damit kann nicht nur bestimmt werden, ob Trophäenträger unter den Besuchern sind, sondern es fällt auch leichter, seine Ansitze gezielt zu planen und so unnötige Fahrten zu  Revier zu vermeiden. Und natürlich können auch ungebetene Revierbesucher wie z.B. Einbrecher in der Jagdhütte identifiziert werden.

Wildkamera Cuddeback Capture

Das Prinzip einer Wildkamera ist einfach: Eine Kamera, ein Bewegungsmelder und ein Blitz sind die wesentlichen Bestandteile. Zudem schützt ein wetterfestes und gut getarntes Gehäuse vor Regen und Diebstahl.

 

Die Auswahl des richtigen Geräts hängt darüber hinaus wesentlich vom Einsatzgebiet ab.

Für Nachtaufnahmen ist ein leistungsstarker Blitz unverzichtbar, bei einem Einsatz am Wildwechsel kommt es dagegen besonders auf eine schnelle Auslösung an. Benötigt man auch vom nächtlichen Besuch Farbaufnahmen, so gelingen diese mit einem Weißblitz, wohingegen man für einfache Schwarz-Weiß-Bilder auch mit einem Infrarotblitz auskommt. Und auch das hauptsächlich zu beobachtende Wild sollte  bei Auswahl und Einsatz bedacht werden. Schließlich reagieren die Tiere unterschiedlich empfindlich auf Störungen. Ein weiteres Auswahlkriterium stellt die Akkulaufzeit dar, denn  das Gerät sollte ja bis zu Ihrem nächsten Besuch zuverlässig Bilder machen.

Verschiedene Geräte für jeden Anwendungsfall  finden Sie im Bereich Revierausstattung auf frankonia.de.

Haben Sie bereits gute Erfahrungen mit einem bestimmten Modell gemacht? Oder haben Sie beim Auswerten der Bilder schon einmal besonders schöne oder skurile Aufnahmen entdeckt? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungsberichte.

2 Antworten

  1. Es gibt so viele diverse Typen. Leider bekommt man keine Bilder gezeigt die alle das gleiche Motiv zeigen. Alle auf den gleichen Platz montiert und dann hat man den direkten Vergleich was die Einzelenen leisten.
    Dazu finde ich den Diebstahlschutz zu gering

  2. Die Widlkamera ist ein geniales Mittel sich einen Überblick von seinem Revier zu verschaffen. Sehr erstaunt waren wir als wir einen Waschbären auf dem Foto sahen. Man kann leider nicht immer 24 Stunden an jeden Platz sein. Die Kamera schon…

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