Waidmännisch Forstwirtschaft
Wer kennt das nicht: Mann ist im Wald unterwegs und wünscht sich einen Perfekten Wald, genug zu Äsen und Dickicht für den Unterschlupf.
Ich bin gleichzeitig Forstwirt und habe es mir zur Aufgabe gemacht den Wald zu einem ausgeglichenen Jagdwald zu machen. Am Rande des Waldes alle Starkhölzer zu entfernen um den Wildwuchs als Dickung zu ermöglichen. Die Jungtriebe Buchen und Eichen folgen als Stangenholz und das Altholz zum Schluss welches Stück für Stück verjüngt wird. Mittendrin der Hochsitz mit guter Sicht zum Wechsel und zur Kirrung.
Aktuell sind wir dabei mit meinem Mitarbeiter die letzten Meter des Waldes am Rand das Starkholz zu schlagen.
Man sieht richtig wie in diesem Jahr das Wild das verbesserte Gebiet vermehrt nutzen und sich aufhalten.
Als Jungjäger im ersten Jahr ist es für mich ein extremes Erfolgserlebnis und hoffe damit andere Waldbesitzer dazu ermutigen die Forstwirtschaft mit Verstand für das Wild und die Natur durchzuführen.
Es grüßt mit einem Waidmansheil
Johny
