"Pfirsichdiebe" in der Nachbarschaft

Ich bin quasi der “Fallenbeauftragte” in unserer Genossenschaft, die ihr Revier an der Grenze im Süden der Stadt hat. Im September meldete sich eine Freundin der Familie bei mir und berichtet von ihrer Verärgerung, dass sie nicht einen Pfirsich in ihrem Garten ernten konnte. Ich vermutete sofort “maskierte Räuber” hinter diesem Diebstahl. Also machte ich mich mit großer Kastenalle auf, um die Lage und die örtlichen Gegebenheiten zu besichtigen. Schnell wurde der “Tatort” in der Nähe der Grundtückgrenze zu einem Park in Augenschein genommen und die Falle mit Hühnerei beködert an einem Pass am Zaun aufgestellt. Es dauerte keine zwei Tage, dann war der erste “Dieb” gefasst. Meine Bekannte fragte mich, ob sie die Falle jetzt schließen könnte? Ich antwortete ihr, dass es dort sicher noch mehr Waschbären gäbe. Ich lag richtig! Es gingen innerhalb weniger Tage noch zwei weitere “Neubürger” in die Falle. Meiner Meinung nach: Ein guter Beitrag für die Niederwildhege und ein spannendes Jagderlebnis!
