Kitzrettung mit vereinten Kräften
Heute wurden in unserem Revier sämtliche Wiesenflächen gemäht. Die Wiesen rein zu Fuß zu durchsuchen ist mühsam, eine Tagesaufgabe und nicht zuletzt leider immer wieder fehleranfällig. Wie gut, dass die örtliche Feuerwehr mittlerweile eine eigene Drohneneinheit besitzt und um die Wichtigkeit der Kitzrettung weiß.
Pünktlich um 5 Uhr stieg die feuerwehrrote DJI Mavic Enterprise dann über der ersten Wiese auf und wurde auch nach kurzem Suchen direkt fündig - ein Rotwildkalb lag im hohen Gras. Dem Kalb haben wir uns langsam genähert, haben es dadurch auf die Läufe gebracht, sodass es sich selbst im angrenzenden Bestand in Sicherheit bringen konnte. Es folgten noch drei weitere Rotwildkälber, die sich ebenfalls selbststänig aus der Wiese in den Bestand zurückzogen und ein Rehkitz, welches mit Handschuhen und einer guten Menge Gras vorsichtig von der Wiese unter große Bäume in den kühlen Schatten gelegt wurde und mit einem Korb bedeckt daraus wartete, bis das Mähwerk seinen Dienst verrichtet hatte. Ein besonders schöner Anblick, den wir aus einiger Entfernung miterleben durften, war die Ricke, die ihr unversehrtes Kitz wieder in Empfang nehmen konnte.
Somit zeigte es sich auch in diesem Jahr, wie wichtig diese Aktionen sind, dass sich das frühe Aufstehen wirklich lohnt und dass wir mit vereinten Kräften der Feuerwehr und der örtlichen Jägerschaft wirklich etwas bewirken und zum Tierwohl beitragen können.
Ein kräftiges Waidmannsheil!






