Mein erstes Jahr mit Jagdschein - geprägt von höhen und tiefen
Die Geschichte beginnt vor circa genau einem Jahr. Am 06.12.2023 konnte ich mit Stolz mein Jagdschein in den Händen halten. Voller Euphorie stürzte ich mich in die anstehenden Aufgaben - den Kauf der ersten Jagdwaffe, die Abnahme meiner Verwahrung, die Übernahme der Waffen meines Opas, ihr kennt das bestimmt alles selbst.
Es sollte sich allerdings lohnen, meinen ersten Bock konnte ich während eines wunderschönen Abends im Mai strecken - was ein Erlebnis!
Doch kurz darauf der erste Tiefschlag, mein Opa verstarb überraschend… Mein ersten Bock hat er allerdings noch mitbekommen und ihn mit Stolz erfüllt. Mein zweiten Bock erlegte ich kurz nach seiner Beerdigung, die zweite sehr emotionale Erlegung - für mich hat er ihn mir geschickt.
Der nächste Tiefschlag lies nicht lange auf sich warten, während einer Kitzrettung musste ich ins Krankenhaus - eine allergische Reaktion. Wo kam die nun um die Ecke, ich hatte doch zuvor noch nie Probleme gehabt!
Nun bin ich diesbezüglich leider sehr eingeschränkt, würde allerdings gerne mit einer Drohne weiterhin unterstützen und bin schon fleißig am sparen. Auch bei der Jagd führe ich seither nicht nur meine Jagdgewehr stetig mit mir, sondern auch meine Allergie-Medikamente.
Die folgenden Ansitze verliefen ohne großartigen Ereignisse, gelegentlich bekam ich Wild zu gesicht, allerdings war nichts passendes dabei. Dennoch war es immer eine spannende und schöne Zeit!
Auch wenn das erste Jahr mit Jagschein ein sehr emotionales war, freue ich mich auf viele weitere. Die Entscheidung den Jagschein zu machen war bisher einfach nur großartig und ich danke meinem Opa, dass er mich dafür begeistern konnte.
