Blattzeit mit meiner Frau
Als ich zu einer meiner ersten Jagden wollte, sagte meine Frau, sie wolle doch mal mit.
Also gut, alles was man so benötigt eingepackt und los. Ach nein, sie wollte noch ein Buch mitnehmen.
Im Revier angekommen und den Ansitz bezogen, dauerte es auch nicht lange und der erste Bock zog seine Bahnen an seinen Reviergrenzen. Im Rücken von uns lag eine stillgelegte Kiesgrube mit allem was das Rehherz begehrt. Mittlerweile mit Gras, Büschen und einem Kuschel, in dem ein Tümpel ist, bewachsen. In der Kiesgrube hatte ein anderer Bock mehr Glück. Nachdem er eine Ricke erfolgreich getrieben hatte, durfte er Sie dreimal beschlagen,. Danach könnte sich der Mann von Welt eine halbe Stunde Ruhe, niedergetan im Gras. Danach ging es mit dem munteren Treiben weiter. Während der erste Bock wieder nach gut zwei Stunden bei uns vorbeikam. Meine Frau hatte das Fernglas öfter als ich in der Hand und genauso viele Fragen. Letztendlich kam das Buch nicht aus dem Rucksack. Ich kam den Abend nicht zum Schuss, nur der Bock in der Kiesgrube hatte des öfteren gut getroffen.
Es war aber ein toller Abend mit meiner Frau, in der ich Ihr meine Passion näher bringen konnte.
