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Jagderlebnis: Kitz-Rettung im Hegering SSO

Kitz-Rettung im Hegering SSO

von Helmut K. aus Stadtlohn

Seit 6 Jahre betreibe ich die Kitzsuche per Drohne. Ich verwende eine Typhoon-H-Drohne von Yunecc. Mittlerweile hat auch unser Hegering eine Drohne angeschafft und wir eine Whatsapp-Gruppe mit bereitwilligen Helfern gegründet.  Durch die Berichterstattung in den Medien und den erfolgreichen Suchen der letzten Jahre, kommen jedes Jahr mehr Landwirte oder auch Jagdpächter und lassen ihre Flächen per Drohne absuchen. Die Nachricht zur Suche sollte min. ein Tag vorab eintreffen, damit die Vorbereitungen geplant werden können. Neben der Flächengröße brauchen wir vorallem den Ort der abzusuchenden Fläche. Wir planen je nach Bedarf mehrere Suchen an einem Morgen. Über den Ort und die Größe der Fläche wird der Zeitbedarf und die Reihenfolge der Suchen festgelegt. Der Ort ist wichtig, da wir vorab schauen, ob diese Fläche von irgendwelchen Flugverboten betroffen ist. Dies sind Hochspannungsleitungen, Hauptstraßen, Flugplätze oder Naturschutzgebiete etc. Hier sind Sondergenehmigungen erforderlich. Ansonsten unterbleibt dort die Suche per Drohne.  Die Landwirte oder Jäger dürfen gern bei der Suche anwesend sein, werden aus zeitlichen Gründen nicht eingebunden, da eine Einweisung zu viel Zeit kostet.  

 

Die Suche wird bei uns in der Kitzrettungsgruppe über Whatsapp-Umfrage organisiert. In der Umfrage wird der Ort, die Flächengröße sowie Treffpunkt und Uhrzeit genannt. Zur Auswahlwahl stehen dann Drohnenpilot, Instruktor/Beobachter sowie der Sucher/Läufer. Während vom Piloten und Beobachter je eine Person benötigt wird, sollten es beim Läufer mindestens einer sein. Mehr als 3 Läufer brauchen wird nicht. So schwer es fällt, die beste Zeit ist morgens in der Frühe. Sobald es hell wird, starten wir mit der Suche, damit möglichst viele Suchaufträge in kühlen Morgenstunden erledigt werden können. Während sich der Pilot auf die Drohne und das Umfeld konzentriert, sucht der Beobachter auf einen eigenen Bildschirm nach Wärmequellen. Wird er fündig, geht der Pilot mit der Drohne über die Wärmequelle. Hier lässt sich erkennen, ob es sich um ein Kitz, um Junghasen, um ein Vogelgelege oder warmen Erdhaufen handelt. Der Instruktor führt die Läufer zu dem Ziel. Wichtig ist, daß dieser die Läufer ständig anweist, damit diese nicht anfangen zu Suchen und Akku-Zeit verschwenden. Ist nur ein Läufer vorhanden, markiert dieser die Fundstelle mit einem Fähnchen und das Kitz wird später geborgen. Beim Bergen der Tiere tragen die Läufer Einweghandschuhe und nehmen Grasbüschel, damit das Tier möglichst kein Fremdgeruch annimmt. Der Zugriff muss entschlossen erfolgen, damit das Kitz nicht noch im letzten Moment abspringt. Es kann der Korb oder auch ein großer Kescher verwendet werden. In dem Korb wird das Kitz auf ein möglichst ungemähte Nachbarwiese gebracht und dort im Schatten abgelegt. Der Korb wird dabei über das Kitz gestülpt und fixiert, damit es nicht zurück in die Fläche laufen kann.  Das Mähen der Wiese sollte dann zeitnah erfolgen, da die Kitze alle 2 – 3 Stunden von der Ricke gesäugt werden und dieser Prozess nicht unterbrochen werden sollte. Direkt nach dem Mähen wird der Korb abgenommen und das Tier in die Freiheit entlassen. Bisher wurden alle Kitze bei uns von den Ricken wieder angenommen. In diesem Jahr konnten wir so 18 Kitze bergen, einige Junghasen und Gelege von Enten und Fasanen. 

 

Ich danke an dieser Stelle den Freiwilligen, die sich morgens zum Suchen aufmachen, damit Wildtieren den Mähtod sowie den Hoftieren vergiftetes Futter ersparen.