Erster Jagderfolg mit 86-Jährigen Großvater
Mein erster Bock - 30.05.2023
Nach meiner Prüfung am Anfang des Monats bin ich mit Opa am 25.05. in die Uckermark gefahren (Pfingstferien). Wir waren jeden Abend draußen. Dann am Dienstag kam es zum ersten Schuss. Wir haben uns wie immer für die Jagd fertig gemacht und haben uns in die Kanzel beim WB gesetzt. Tatsächlich kam 2h lang nichts. Dann langsam, als wir überlegten abzubaumen, kamen die ersten Böcke in der Ferne aus der Deckung. Tatsächlich hatte ich mich zwei Minuten zuvor noch umgedreht und hinter uns zum Bruch geschaut. Als ich wieder nach vorne schaute, war Opa total unruhig und griff nach meinem Arm und wackelte die ganze Zeit hin und her denn 30m entfernt von uns stand plötzlich der perfekte Bock vor uns auf den wir gewartet haben. Als ich ihn erblickt habe, hat Opa doch nicht aufgehört er rüttelte die ganze Zeit an meinem Arm, was mich absolut irre machte auch weil ich schon aufgestanden bin um mich in die richtige Position zu bringen. Wegen der ganzen Hektik ist tatsächlich auch noch das eine Fenster zu geklappt weshalb ich dachte, dass der Böcke nun abhauen würde… aber es hat ihn nicht gestört. Als ich dann doch im Anschlag war, flüsterte Opa mir die ganze Zeit zu, dass ich schießen soll… doch ich schaute von der Seite ins Zielfernrohr weshalb ich mich nochmal umsetzen musste. Opa dachte, dass ich den Bock laufen lasse, aber dann habe ich auf 50m Entfernung den Bock beim ersten Schuss erlegt. Ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde. Es war der perfekte Bock zum richtigen Zeitpunkt. Opa hat sogar noch schöne Fotos mit mir und dem Bock gemacht… und das während der golden hour. Auch wenn ich anfangs meinen Zweifel hatte, dass die Fotos wegen Opas Wackeln nichts werden, sind sie sehr gut geworden.
Was man daraus mitnehmen kann, ist, dass es empfehlenswert ist einen erfahrenen Opa und Jäger an seiner Seite zu haben. Das aber auch nur bis zum Moment bis man zum Abschuss kommen möchte;)
