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Jagderlebnis: Ein traumhafter Tag in der Eifel

Ein traumhafter Tag in der Eifel

von Eric S. aus Köln

Es ist Donnerstagmorgen, 4:30 Uhr. Der Wecker klingelt und die müden Knochen bewegen sich langsam aus dem Bett - der 12. Einsatz der Saison steht vor der Türe und es ist eine kleinere Anreise bis Hellenthal. In Summe sollen dort 27ha Wiesen gemäht werden.

Vor Ort erwartet uns ein traumhaftes Ambiente. Der Dunst der feuchten Wiese liegt in der Luft, es ist absolut ruhig und die Sonne klettert langsam den Horizont hinauf. Langsam erwacht die Natur und auch der eigene Körper und Geist kommen auf Betriebstemperatur. Wieder mal zahlt sich alleine deshalb das frühe Aufstehen für die vielen Einsätze aus.

Unser Team des Vereins Rehkitrettung Kreis Euskirchen e.V. ist mit einem Piloten und zwei Helfern angereist. Unterstützt werden wir durch den Jagdpächter des Reviers und noch weiteren Unterstützern seinerseits. Mit dem Landwirt wurde vereinbart, direkt im Anschluss die abgeflogenen Flächen zu mähen. Mittlerweile sind alle Helfer vor Ort und eingewiesen. Die Ausrüstung ist geprüft und aufgebaut, die Mission für die ersten Flächen ist eingestellt. Ein kurzes Piepen der Drohne und die kleinen Propeller summen los. Nach dem obligatorischen Check, ob alle Funktionen der Drohne einwandfrei sind, startet sie in den noch immer nebeligen Morgenhimmel. Auf einer Höhe von 80m fliegt sie in Bahnen die Wiese ab und es dauert nicht lange, bis sich die ersten Wärmesignaturen gut vom kühlen Boden abheben. Schnell werden die Kisten klargemacht und die Helfer bewegen sich mit den Funkgeräten in Richtung der Drohne. Das Gras ist bereits sehr dicht und hüfthoch, die Kälte der immer nasser werdenden Klamotten geht durch die Aufregung und das Adrenalin völlig unter. Mit annähern an die Drohne werden die Schritte kleiner und vorsichtiger, die Einweisung des Piloten immer genauer und nach wenigen weiteren Schritten liegt es dort noch völlig frisch und unbekümmert - das erste Rehkitz des Tages. Mit Handschuhen, Gras und ganz viel Vorsicht wird das Kitz mit viel Ruhe in die Kiste gelegt und durch einen Deckel verschlossen an einen sicheren Platz gestellt. Für die Helfer bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen, im Gras liegen nach Auskunft des Piloten noch weitere Tiere. In Summe noch drei Rehkitze.

Plötzlich, eine weitere Signatur. Diese ist jedoch bereits auf dem Bildschirm der Fernbedienung etwas kräftiger als die Bisherigen. Wie bei den ersten vier Signaturen nähern sich die Helfer vorsichtigen Schrittes der Drohne. Am Ziel angelangt ist das Staunen groß. Ein Rotwildkalb liegt im hohen Gras und ist ebenso wenig an einer Flucht interessiert wie die vier Rehkitze zuvor. Auch hier wird das Kalb mit aller Vorsicht in die Kiste gelegt - zugegebenermaßen mit etwas weniger Platz als die Kitze aber sicher vor dem Mähtod. 

Wie zuvor vereinbart funktioniert die Kommunikation mit dem Landwirt dann auch vor Ort tadellos. Ein kurzer Anruf des Jagdpächters genügt und der Landwirt rückt zum Mähen aus. Der Einladung zum Frühstück auf dem Hof folgend, lassen wir in gemütlicher Atmosphäre das Geschehene erstmal sacken. Trotz der Erfahrung aus bereits einigen Einsätzen, ist es doch immer wieder aufs Neue ein großartiges Erlebnis.

Nach dem kurzweiligen Frühstück kommt bereits die Nachricht des Landwirts, dass die Flächen, auf denen wir Tiere retten konnten, bereits gemäht sind. Also zurück zum Ort des Geschehens und mit ebenso viel Vorsicht wie beim Hineinlegen der vier Rehkitze und des Kalbes, die Tiere wieder auf den Flächen freigelassen. Die Dankbarkeit des Jagdpächters und des Landwirtes war sehr groß. Neben der persönlichen Wertschätzung und ein Versprechen des Wiedersehens im nächsten Jahr, hat man uns noch eine kleine Spende für den Verein zukommen lassen, damit wir nicht nur ihnen, sondern auch weiteren Landwirten und Jagdpächtern in der Umgebung unter die Arme greifen können. Das Absuchen der Wiesen zu Fuß, was nicht nur sehr zeitaufwändig sondern auch sehr fehlerbehaftet ist, soll schließlich der Vergangenheit angehören. Nach einem solchen Tag mit so vielen Eindrücken, körperlicher Anstrengung und frühen Aufstehens, ist man natürlich entsprechend gerädert. Alle Beteiligten sind jedoch mit einem sehr glücklichen und zufriedenen Gefühl nach Hause gefahren.

Danke an alle Beteiligten dieses und vieler weiterer Einsätze bei der Umsetzung unseres Vereinsziels!