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Jagderlebnis: Die Helix, der Damhirsch und ich!

Die Helix, der Damhirsch und ich!

von Karl Julius L. aus Gießen

Meinen Jagdschein habe ich im Jahr 2021 gemacht. Schon als kleines Kind bin ich oft mit meinem Vater auf die Jagd gegangen. Er hat mir viel gezeigt, erklärt und schließlich war er sicher der Grund, weshalb ich überhaupt zur Jagd gekommen bin. Noch heute gehen wir gerne und häufig zusammen auf die Jagd. Am liebsten in unserem Revier, welches direkt vor der Haustür liegt. Hier habe ich auch meine ersten Erfahrungen als Jungjäger gesammelt und meine ersten Stücke Wild erlegt.

 

Nachdem ich meinen Jagdschein nun also bestanden hatte, stand die Wahl der passenden Büchse im Raum. Welche Büchse soll es werden, welche passt am besten zu mir und welche entspricht meinen Anforderungen?

Zuhause standen eine ganze Reihe Waffen meines Vaters im Schrank, die ich hätte nutzen können. Keine sagte mir so richtig zu. Also ging es zu verschiedenen Büchsenmachern und auch zu Frankonia Ladengeschäften. Relativ schnell hatte ich mich in meine Helix Explorer im Kaliber .308 Win verliebt. Darauf ein Schmidt & Bender Zenith mit einer Dentler Montage montiert. Für die Drückjagd kam später dann noch ein Aimpoint Micro H2 hinzu. Meine heutige Traumkombi. 

 

Am 26.09.2022 ging es für mich, einer Einladung folgend, zur Damwildjagd. Ich sollte mein erstes Stück Damwild erlegen. Bereits am Tag zuvor versuchte ich mein Glück, doch leider ohne Erfolg. Ich hatte beim Abendansitz vier Stücke weibliches Damwild in Anblick, konnte jedoch keinen Schuss antragen, da sie außerhalb der Schussentfernung waren.

Am nächsten Tag jedoch sollte es funktionieren, der vielversprechende Sitz wurde bezogen und ich richtete mich ein. Aus Versehen stieß ich jedoch die Wasserflasche um, diese fiel auf den Boden und verursachte einen ordentlichen Schlag. Ich ärgerte mich sehr und die Hoffnung schwand, da ich befürchtete das Wild verschreckt zu haben. Doch widererwartend kam keine 5 Minuten später ein Hirsch über die Kuppe gezogen und fing an unter den Eichen zu äßen.

 Mein Herz begann schneller zu schlagen und mich packte das Jagdfieber. Ich versuchte den Hirsch anzusprechen, war mir allerdings unsicher, ob er zur Freigabe passte.

Der Hirsch erschien mir zu stark, obwohl ich aufgrund der unterschiedlichen Schaufeln schon meinte einen Abschusshirsch vorzuhaben. Ich entschied mich gegen einen Schuss, es verging eine ganze Weile, während der Hirsch in Ruhe äßte und mir die Möglichkeit gab ausgiebig Fotos zu machen. Fotos durch das Zielfernrohr und sogar Videos mit meinem kleinen Camcorder. 

Ich wollte sicher gehen, ob der Hirsch passte oder eben nicht. Also versuchte ich den Gastgeber zu erreichen. In einer kurzen, leisen telefonischen Rücksprache versuchte ich den Hirsch dem Gastgeber zu beschreiben. Im Telefonat meinte er, der Hirsch sei wohl zu stark und ich solle auf einen anderen warten. Ein paar Minuten später erhielt ich eine Nachricht, in der stand: „Schieß den Hirsch!“. Wie sich später herausstellte, hatte der Gastgeber wohl mit dem Berufsjäger ebenfalls Rücksprache gehalten und dieser den Hirsch freigegeben.

Mein Herz schlug schneller und schneller, ich hatte mein bis dahin stärkstes Jagdfieber. Ich versuchte es in den Griff zu bekommen und ging in Anschlag. Es klappte, zumindest teilweise, ich konzentrierte mich und brachte das Fadenkreuz knapp hinters Blatt des Hirsches, atmete noch einmal tief durch und ließ den Schuss brechen. Alles passte, ich konnte dem Damhirsch eine saubere Kugel antragen. Meine Helix leistete mal wieder ganze Arbeit, der Hirsch lag im Knall. Ich blieb noch einen Augenblick im Anschlag auf dem Hirsch und hätte durch das schnelle Repetieren mit der Helix noch einen weiteren Schuss antragen können. Es war jedoch nicht nötig, der Hirsch war verendet.

 

Jetzt schüttelte mich mein Jagdfieber aber heftig. Ich konnte es kaum glauben, ich hatte soeben mein erstes Stück Damwild erlegt und gleich einen Hirsch. Da lag er, der Hirsch, unter den alten Eichen etwa 100m vor mir! 

Die Dämmerung war noch nicht weit fortgeschritten und ich konnte mir Zeit bei der Inbesitznahme meines Hirsches nehmen. Mir blieb Zeit, ein paar weitere Fotos zu machen. Ich informierte meinen Gastgeber und Ansteller über den Abschuss und beide kamen zu mir und meinem Hirsch gefahren. Da dieser Hirsch mein erstes Stück Damwild war musste ich eine lokale Tradition über mich ergehen lassen und bekam zwei Finger Schweiß des Stückes ins Gesicht gestrichen und den Erlegerbruch übergeben.

Gemeinsam bargen wir den Hirsch und brachten ihn zur Kühlkammer, um ihn dort aufzubrechen. Die Freude war riesig, auf dem Hof warteten Familie und Freunde und beglückwünschten mich zu meinem ersten Stück Damwild. Der Hirsch wurde begutachtet und als Abschusshirsch der Klasse Ib vom 10. Kopf eingestuft. 

Der Abend neigte sich dem Ende entgegen und voller Freude, Dankbarkeit und etwas Stolz traten wir die etwa einstündige Heimfahrt an. 

Auf der Heimfahrt wurde mir wieder klar, warum ich mich für die Helix entschieden hatte! Ein unvergessliches Erlebnis! Waidmannsheil!