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Jagderlebnis: Technik die leben Rettet, ein Jungjäger berichtet von der ersten Kitzrettung

Technik die leben Rettet, ein Jungjäger berichtet von der ersten Kitzrettung

von Marco P. aus Neunkirchen a. Sand

Als ich letztes Jahr angefangen habe Interesse an der Jagd zu verspüren war mir noch nicht direkt klar, welch Elementare rolle die Hege beim “Jägerdasein” bedeutet. Doch dies hatte sich dann direkt zum Beginn der Ausbildung geändert als mir einer der Dozenten von den Bald wieder beginnenden Kitzrettungsaktionen erzählte.

Mir (obwohl ich aus der IT komme) war bis dahin gar nicht bewusst, welche Technischen Möglichkeiten hier mittlerweile vorhanden sind und auch aktiv genutzt werden um die gesetzten Kitze vor dem Mähtod zu retten. Das Drohnen auch in Privathand immer mehr Beliebtheit verspüren wusste ich - aber das damit bereits heute mit Wärmebildgeräten die Wiesen von Engagierten Jägern abgeflogen werden um frisch gesetzte Kitze zu retten wusste ich bis dahin nicht.

Ich war Feuer und Flamme und wusste, das möchte ich auch tun, ich möchte helfen!

Vor 2 Wochen war es dann so weit, in den Revier in welchem ich untergekommen bin standen die ersten Mähten an und wir haben uns selbstverständlich bereit erklärt die Wiesen vorher mit der im Hegering vorhandenen Wärmebilddrohne abzufliegen um das vermeidbare Unglück abzuwenden.

Um 5 Uhr ging es los die ersten Wiesen wurden abgeflogen - keine Kitze in Sicht. Ich war dennoch beeindruckt das selbst Ameisenbauten eine sichtbare Wärmesignatur auf der Kamera anzeigten. Dennoch bin ich ehrlich erhoffte man sich natürlich auch etwas “Retten” zu können. Aber das sah nachdem wir fast mit allen Wiesen durch waren nicht wirklich danach aus - die Sonne Stand gegen 8 Uhr auch schon Relativ hoch - wir mussten uns beeilen - umso wärmer es wird - umso schwerer sind die Signaturen der kleinen in der Wärme der Sonnenstrahlen auszumachen.

Aber das Engagement wurde dann letztendlich doch “Belohnt”  die Wärmebilddrohne zeigte uns die erste Wärmesignatur auf und wie es dann eben so ist war das Geschwisterchen nicht unweit der ersten Signatur auch zu sehen.

Wir Packten unsere Kisten und versuchten die Drohne vom Boden aus  in der Luft zu finden und bahnten uns den weg durch die Hüfthohe Wiese. Ich war wirklich erstaunt - wir standen direkt unter der Drohne aber kein Kitz zu sehen… Der Drohnenpilot konnte uns dann aber via Zuruf den entscheidenden Tipp geben und wir konnten sie dann letztendlich ausmachen obwohl wir doch nur 1m daneben standen - das Gras war so hoch und man wollte natürlich auch vermeiden die kleinen zu “Zertrampeln”.

Wir haben dann einen Grasbüschel abgerissen und die kleinen vorsichtig in die Kisten gehoben.

Die Geiß hatte uns zu diesem Zeitpunkt bereits entdeckt und ist Plötzlich wenige Meter neben uns abgesprungen. Auch ein toller Anblick. 

Anschließend wurden die kleinen am Waldrand abgesetzt und der Bauer Informiert das er die Wiese nun mähen konnte.

Ein Wirklich schönes Erlebnis! 

DAS IST JAGD!