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Jagderlebnis: Meine erste Drückjagd gleich mit WMH :)

Meine erste Drückjagd gleich mit WMH :)

von Julian K. aus Rottenburg am Neckar

Ich bin erst seit diesem Jahr Jungjäger. Mein bisher spannendstes und schönstes Jagderlebnis ereignete sich, während meiner ersten Drückjagd, im ersten Trieb. Ich schaffte es meine erste Sau – ein Frischling mit 19,2 kg –zu schießen.

Was dieses Erlebnis so schön und magisch machte, war der erste Anblick der Sau. 

Aber fangen wir mit der Geschichte zunächst von vorne an. Ich saß oben an einer Hangkante, bei der ich aufgrund der fehlenden Deckung Schwierigkeiten hatte, überhaupt in die Richtung der Kante zu schießen.

Kurz vor dem Ende des Triebes, kam ein einzelner Frischling den Hang bergauf. Zu diesem Zeitpunkt, ich meine Waffe bereits in der Hand. Bevor ich sie hochnahm und in Anschlag ging, war da dieser eine kurze Moment, in dem sich unsere Blicke trafen. Die Sau und ich hielten beide inne, sahen uns beide tief in die Augen und verharrten für einen kurzen Moment. Wir beide wussten: Jetzt geht’s auf Ganze!

Dann bewegte sich die Sau plötzlich, ich spannte meine Waffe. Während ich sie in den Anschlag nahm, machte die Sau auch schone einen Satz nach vorne und fing an nach links zu rennen. Ich ging so schnell ich konnte hoch in den Anschlag und war sofort auf Ihr drauf und bin mit ihr mitgefahren, bis sie hinter drei Eichen verschwunden war. Als sie wieder zum Vorschein kam, machte sie ein Satz in der Luft. Ich war immer noch voll auf ihr drauf, dann ich überholte sie mit dem Absehen, während sie in noch in der Luft war, drückte ich ab. 

Der Schuss löste sich, getroffen! Die Sau überschlug sich und ging sofort zu Boden.

Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ruhig, sicher und konzentriert, in meinem Handeln. Ich repetierte mit der Waffe weiterhin im Anschlag sofort nach, mit dem Auge immer noch auf der Sau. Ich beobachtete sie weiter und sah, dass sie noch am Leben war. Als ich sah, wie die Sau versuchte aufzustehen, setzte bei mir das Adrenalin ein.  Mir schossen plötzlich tausend Fragen und Gedanken durch den Kopf: Habe ich sie richtig getroffen? Bin ich gut abgekommen? Hat meine Munition das gemacht, was sie sollte? War es ein guter Schuss? Bin ich zu weit hinten abgekommen? Leidet die Sau? War es zu ambitioniert, auf einen rennenden Frischling zu schießen? 

Dann passierte gefühlt eine halbe Ewigkeit nichts (vermutlich waren allerdings nur Bruchteile von Sekunden vergangen). Nach dem zweiten Versuch sich aufzurichten, sah ich wie die Sau ihren letzten Atemzug machte, wie die Luft zum letzten Mal aus ihrer Lunge entwich und danach einfach flach liegen blieb. 

In diesem Moment war ich erleichtert, beinahe andächtig. Einerseits habe ich mich gefreut anderseits aber auch nicht, denn ich fühlte mich ein wenig schuldig. Gleichzeitig war ich allerdings stolz und hab mich insgeheim gefreut, dass alles so gut funktioniert hat. 

Allerdings hat es tatsächlich eine Weile gebraucht, bis ich mich richtig drüber freuen konnte. 

Ich weiß, dass meine Jagdausbildung, der laufende Keiler, die Besuche auf dem Schießstand und im Schießkino, mich bestens auf dieses Erlebnis vorbereitet haben. 

Und als ein schöner Jagd tag zu Ende ging, hatte ich meine erste Sau, im ersten Treiben, auf der ersten Drückjagd in der Session geschossen :)

Im Nachhinein bin ich mit der Qualität meines Schusses sehr zufrieden; Ich bin sehr gut abgekommen, habe kaum, was vom Blatt verloren, und hatte einen super Treffer.