Die Historie zeigt die Meilensteine in der Unternehmensgeschichte von Frankonia.

Historie

1908
Eintrag ins Firmenregister des Königlichen Amtsgerichts Volkach: „Deutsche Patronen-Centrale ‚Frankonia‘ Eichfeld (Bayern) Bernreuther & Co.“. Gesellschafter sind Philipp Bernreuther und Tochter Sophie. Die Firma beschäftigt sich mit Munitionsverkauf.

Heirat von Sophie Bernreuther und Nikolaus Hofmann. Aus der Ehe gingen die Kinder Ella (1909), Hedwig (1913) und Alfred (1920) hervor.

1913
Umbenennung in „Waffen- und Munitionszentrale ‚Frankonia‘ Eichfeld (Bayern) Bernreuther & Co.“. Zum Munitionsverkauf kommt ein Waffenhandel hinzu.

1914
Nikolaus Hofmann leistet im 1. Weltkrieg Kriegsdienst. Am 28.11.1918 wird er aus der Armee entlassen. Während dieser Zeit führte Sophie Hofmann das Unternehmen.

1918
„Entwaffnungsverordnung“: Waffen und Heeresgut sind in den Besitz des Reiches zurückzuführen.

1919
Schusswaffen und Munition sind per Verordnung sofort abzuliefern.

Firmensitzverlegung in die Randersackerer Str. 3 in Würzburg. Hauseigentümerin ist Sophie Hofmann. Allgemeine Firmenbezeichnung „Waffenfrankonia“.

1920
„Entwaffnungsgesetz“ mit Tendenz zur völligen Entwaffnung der Bevölkerung, auch bedingt durch den Versailler Friedensvertrag und die Problematik mit paramilitärischen Verbänden.

1922
Würzburger Stadtrat gewährt Sophie Hofmann Hyphothekendarlehen von 100.000 Mark (Zins 5%, Tilgung 1,5%). Waffenkauf und -verkauf gingen weiter. Frankonia versuchte Mauser-Pistolen Kaliber 7,63 mm zu kaufen.

1926
In Würzburger Wohnungsbuch erscheint Werbung von Frankonia. Konsolidierung des Unternehmens infolge geschäftlichen Erfolgs in der Mitte der 20er Jahre. August 192: Preisliste mit Titel „Kurzer Überblick über unsere Waffen“ erscheint. Unter anderem werden darin folgende Firmen genannt: Meffert, Sauer, Simson, Schmidt und Habermann, Jäger, Remo, Merkel, Collath, Rheinmetall, Walther, Becker, Browning. Angeboten werden neben Waffen und Schreibmaschinen das Jäger-Rad von Saalburg. Bei Barzahlung innerhalb von 14 Tagen gab es 10% Skonto.

1927
Herausgabe von Prospekten in Format und Aufmachung einer Tageszeitung. Neben Waffen und Munition wird auch Jagdkleidung angeboten. Diese Preislisten sind die Vorläufer der späteren kataloge.

1928
Das Reichsgesetz über Schusswaffen und Munition tritt am 01.10.1928 in Kraft. Waffen- und Munitionserwerbsscheine werden Pflicht. Genauso eine Genehmigung für Waffen-/Munitionshandel und deren Herstellung.

Sophie Hofmann erhält vom Würzburger Stadtrat die „Genehmigung zum Waffenhandel“.

1930
Erste Exportgeschäfte

1940
Nikolaus Hofmann versteckt Waffen bei Bauern.

1943
Ella und Alfred Hofmann werden Kommanditisten des Unternehmens.

1945
Wohn- und Geschäftshaus wird bei der Bombardierung Würzburgs getroffen.

Ende des 2. Weltkriegs

1946
Verkündigung der Einziehung und Ablieferung von Waffen und Munition des Alliierten Kontrollrats. Abgabe innerhalb von 10 Tagen wurde angeordnet.

Änderung des Firmennamens in „Sporthaus Frankonia Hofmann & Co.“ Handel mit Eisenwaren und Sportartikeln. Aufbau von Wohnhaus und Werkstatt in den Jahren 1946 und 1947 in der Randersackerer Straße 3.

1947
Löschung des Unternehmens „Waffen- und Munitionszentrale Frankonia Würzburg (Bayern) Bernreuther & Co.“ aus dem Handelsregister. Neueintrag „Frankonia Gesellschaft Hofmann & Co.“, eine Kommanditgesellschaft. Persönlich haftend: Sophie Hofmann. Kommanditisten sind Ella und Alfred Hofmann. Prokurist ist Nikolaus Hofmann.

1948
Sporthaus zieht in Würzburger Innenstadt um.

1950
Waffen dürfen mit Genehmigung wieder hergestellt, gehandelt und besessen werden. Sportwaffen-Herstellung kann die Bundesregierung genehmigen.

Die Firma wird Alfred Hofmann überschrieben. Kommanditisten sind Sophie und Ella Hofmann. Neuer Name: „Waffen-Frankonia Hofmann & Co.“.

1951
Der Verkauf von Waffen und Munition ist wieder möglich. Suhler Flinten werden in die BRD gebracht. 70 Flinten werden persönlich von Alfred Hofmann und Andreas Meusser an der innerdeutschen Grenze in Empfang genommen.

1952
Hans Brandenstein erhält Einzelprokura.

1953
„Ratgeber für den Jäger und Schützen“ erscheint mit 164 Seiten und kostet 2 DM.

1954
Frankonia stellt auf der Internationalen Jagdausstellung in Düsseldorf leichteste Selbstladeflinte von Franchi vor.

1955
Grundsätze der Unternehmensphilosopie werden in Regeln für die Mitarbeiter gefasst.

1956
Sophie Hofmann stirbt.

Neubau in der Randersackerer Str. 5. Der Umsatz geht zurück. Weihnachtsgeld wird gestrichen.

1957
Sporthaus Frankonia wird geschlossen.

1959
„Haus der Jäger GmbH“ in Darmstadt wird eingetragen. Geschäftsführer sind Alfred Hofmann und Bauunternehmer Adam Dressler. Das „Haus der Jäger“ ist Frankonias erste Filiale.

1960
Alfred, Ella und Nikolaus Hofmann gründen die „Waffen-Frankonia Großhandelsgesellschaft mbH“ mit Handelsregistereintrag.

1962
Nikolaus Hofmann stirbt.

1963
Englischsprachige Ausgabe des „Ratgebers“ erscheint.

1965
Eintrag der Kommanditisten Erika Hofmann (erste Frau Alfred Hofmanns), Wolfgang Hofmann (Sohn Alfred Hofmanns aus erster Ehe), Ulrike Hofmann (Tochter Alfred Hofmanns aus erster Ehe).

1966
Frankonia Großhandel und Export erhält Bezeichnung „Interimport“.

1968
Versand und Lager ziehen nach Rottendorf um.

1969
Filialeröffnung mit 2 Geschäften in München.

1970
Umbau der Würzburger Verkaufsräume (Verkaufsfläche 1500 m²). Mitarbeiterzahl: 260.

1971
Erweiterung des Bekleidungsprogramms um „Sport- und Trachten-Moden“. Zunächst kann sich die Bekleidung nicht durchsetzen.

1973
Das Waffengesetz (WaffG) vom 19.09.1972 tritt in Kraft.

Eröffnung der Würzburger Boutique „Frankonia 2“.

1974
Eröffnung eines neuen Hauptgeschäfts in München.

1976
Filialeröffnung in Hannover.

1977
Neuer Firmenname „Frankonia Jagd Hofmann & Co.“

Gisela Hofmann (zweite Frau Alfred Hofmanns) und Karl Schäfer erhalten Einzelprokura.

1978
W. Gehmann GmbH in Stuttgart wird übernommen und zur Filiale.

1979
Filialeröffnung in Kassel.

1983
Frankonia Boutique in Würzburg wird aufgegeben.

Ella und Erika Hofmann scheiden aus Gesellschaft aus.

1984
Filialeröffnung in Nürnberg.

1985
Filialeröffnung in Konstanz.

Prokura für Hans Brandenstein erlischt.

1986
Filialeröffnung in Frankreich. Katalog in französischer Sprache. Filialeröffnung in Düsseldorf.

1989
Alfred Hofmanns Töchter Alexandra und Daniela Hofmann aus zweiter Ehe werden Kommanditistinnen.

1991
Filialeröffnung in Suhl und Erfurt.

1992
Filialeröffnung in Berlin, Magdeburg und Rostock.

1995
Waffenkauf für 5,5 Mio. US-Dollar in der Ukraine, von dem der größte Teil in die USA und Kanada exportiert wird.

1999
Sebastian Hofmann wird Kommanditist.

2000
Der neue Firmenname lautet „Frankonia Jagd Hofmann GmbH & Co. KG“. Alfred Hofmann scheidet als persönlich haftender Gesellschafter aus. Kommanditisten werden Alfred Hofmann und die Handelsgesellschaft Hofmann Heine GmbH in Karlsruhe. Prokura von Gisela Hofmann und Karl Schäfer erlischt.

2001
Alfred Hofmann scheidet aus. Ein Teil seiner Einlage geht auf Dr. Michael Otto über. Die Otto-Gruppe hat Frankonia zu 100 Prozent übernommen.

2003
Filialeröffnung in Köln, Dortmund und Bexbach.

2004
Neuer Firmenname „Frankonia Handels GmbH & Co. KG“. Alle Mitarbeiter der Familie Hofmann sind aus Firmenmanagement ausgeschieden.

2006
Der Online-Shop ist unter www.frankonia.de erreichbar. Das gesamte Programm ist im Internet bestellbar.

2007
Neueröffnung der Filiale in Stuttgart.

Frankonias Online-Shop www.jagdcenter.de geht online.

2008
Frankonia feiert sein 100-jähriges Firmenjubiläum.

Eröffnung der Filialen in Schleswig, Mülheim-Kärlich und Straubing. Umzug der Filiale Rostock nach Sanitz.

2009
Filialeröffnungen in Neu-Ulm und Stuhr-Brinkum.

2011
Filialeröffnungen in Reiskirchen und Bielefeld.

2012
Livegang des Frankonia Mobile-Shops und der Online-Luxuswaffenwelt.

Filialeröffnung in Buchholz. Schließung der Filiale Schleswig.

2013
Filialeröffnung in Freiburg.

2015
Umzug der Münchner Filiale vom Maximiliansplatz nach Aschheim.

2016
Start der neuen Auktionsplattform www.auctronia.de. Über diesen digitalen Marktplatz können Händler und Privatleute Waffen, Munition, Jagd- und Schießzubehör anbieten und versteigern.

2017
Umzug der Nürnberger Filiale vom Josephsplatz in die Boxdorfer Hauptstraße.

Relaunch des Frankonia Online-Shops. Die Darstellung und Bedienbarkeit wird für alle stationären und mobilen Endgeräte sowie Bildschirmgrößen durch ein sogenanntes Responsive Design verbessert.

Die Frankonia Android Shopping App ist im Google Play Store erhältlich.

Das Lager in der Firmenzentrale Rottendorf wird zu einem modernen Logistikzentrum umgebaut.

2018
Frankonia feiert sein 110-jähriges Firmenjubiläum.

Die Frankonia iOS Shopping App ist im Apple App Store für das iPhone erhältlich.

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